"Immer verbunden..."

 

Gebete, die Granny Vautier - Moss für Ihre Enkel und für die ganze Welt betete!

 

 

 

Dein Name ist meine Heilung, o mein Gott,

Dein Gedenken meine Arznei, Deine Nähe

meine Hoffnung und die Liebe zu Dir mein

Gefährte. Dein Erbarmen ist meine Heilung und

Hilfe in beiden Welten, in dieser und der

künftigen. Du bist wahrlich der Allgütige,

der Allwissende, der Allweise.

Gebet von Bahá’u’lláh

 

Peter Sikora, wurde als Coiffeur in Zürich ziemlich wohlhabend. Er gehörte zu den Baha'is und besuchte bei Gladys Vautier die Gruppenstunden.

 

Verherrlicht sei Dein Name, o mein Gott, durch den die Bäume im Garten Deiner Offenbarung sich mit Grün bekleiden und der Heiligkeit Früchte tragen in dieser Frühlingszeit, da die süssen Düfte Deiner Gnadengaben über alle Dinge wehen und sie hervorbringen lassen, was im Reich Deines unwiderruflichen Befehls und im Himmel Deines unabänderlichen Ratschlusses für sie vorherbestimmt ist. Bei diesem Namen flehe ich Dich an, lasse mich nicht fern bleiben von Deiner Herrlichkeit Hof, noch ausgeschlossen vom erhabenen Heiligtum Deiner Einheit und Einzigkeit.

Entfache alsdann in meiner Brust, o mein Gott, das Feuer Deiner Liebe, auf dass seine Flamme alles verzehre ausser meinem Gedenken an Dich, auf dass jede Spur verderbter Wünsche in mir getilgt werde und nichts verbleibe als die Verherrlichung Deines alles überschreitenden, allherrlichen Wesens. Dies ist mein höchstes Verlangen, mein glühender Wunsch, o Du, der Du über alles herrschest und in dessen Hand das Reich der ganzen Schöpfung liegt. Du tust fürwahr, was Dir gefällt. Es gibt keinen Gott ausser Dir, dem Allherrlichen, dem Immervergebenden.

Baha’u’llah, Gebete und Meditationen

 

 

 

 

 

 

O Du gütiger Herr!

Diese lieblichen Kinder sind das Werk Deiner machtvollen Hand,

die wundersamen Zeichen Deiner Grösse. O Gott! Behüte diese Kinder,

hilf ihnen gnädiglich , dass sie erzogen und fähig werden, der Menschheit

zu dienen. O Gott! Diese Kinder sind Perlen, lass sie heranwachsen in der

Muschel Deiner Güte.

Du bist der Grossmütige, der Allliebende.

 

 

O Herr!

Lass diesen jungen Menschen strahlen, erweise diesem armen Geschöpf Deine

Freigebigkeit. Schenke ihm Wissen,

gewähre ihm jeden Morgen neue Kraft

und behüte ihn unter dem Obdach Deines Schutzes,

dass er frei von Irrtum werde,

sich dem Dienste Deiner Sache hingebe,

Die Widerspenstigen leite,

die Unglücklichen führe,

die Gefangenen befreie

und die Achtlosen erwecke,

so dass alle durch Dein Gedenken

und Deinen Lobpreis gesegnet sind.

Du bist der Mächtige, der Kraftvolle.

 

 

 

 

O Du unser Versorger! Du hast über die Freunde im Westen des Heiligen Geistes Düfte gehaucht und den Himmel im Westen mit dem Lichte göttlicher Führung erleuchtet. Du hast zu Dir hingezogen, die einstmals fern von Dir waren. Fremde hast Du in liebreiche Freunde verwandelt, die Schlafenden erweckt und die Nachlässigen achtsam gemacht.

O Du unser Versorger! Steh diesen edlen Freunden bei, Dein Wohlgefallen zu gewinnen und Fremden wie Freunden wohlgesonnen zu sein. Geleite sie in die ewige Welt, lass sie himmlischer Gnade teilhaftig sein und wirkliche Bahá’i werden, aufrichtig vor Gott. Bewahre sie vor Äusserlichkeit, gründe sie fest in der Wahrheit. Mache sie zu Zeichen und Beweisen für Dein Reich, zu funkelnden Sternen hoch über den Niederungen dieses Lebens. Lass sie Hilfe und Trost für die Menschheit, Stifter des Weltfriedens sein. Entzücke sie mit dem Wein Deines Ratschlusses und gib, dass sie alle auf dem Pfade Deiner Gebote wandeln.

O Du unser Versorger! Es ist dieses Dieners Herzenswunsch an Deiner Schwelle, die Freunde des Westens und des Ostens in fester Umarmung zu schauen; alle Glieder der menschlichen Gesellschaft voll Liebe in einer grossen Gemeinde vereint zu sehen, wie die in einem mächtigen Meere versammelten Tropfen, wie die Vögel eines einzigen Rosengartens, die Perlen eines Ozeans, die Blätter eines Baumes, die Strahlen einer Sonne.

Du bist der Mächtige, der Gewaltige, und Du bist der Gott der Stärke, der Allmächtige, der Allsehende.      

Abdu’l-Bahá

 

 

 

Singe die Verse Gottes, o Mein Diener, die du empfangen, wie jene sie singen, die Ihm nahe sind, damit die Süsse deiner Weise deine Seele entflamme und die Herzen aller Menschen anziehe. Wer zurückgezogen in seiner Kammer die von Gott offenbarten Verse spricht, wird erfahren, wie die Engel des Allmächtigen den Duft der Worte, die sein Mund ausspricht, überall verbreiten und das Herz jedes rechtschaffenen Menschen höher schlagen lassen. Mag er sich auch zunächst dieser Wirkung nicht bewusst werden, muss doch die Kraft der ihm gewährten Gnade früher oder später ihren Einfluss auf seine Seele üben. So sind die Geheimnisse der Offenbarung Gottes durch den Willen Dessen, der Urquell aller Macht und Weisheit ist, verfügt worden.         Bahá’u’lláh

 

 

 

 

 

Gebet um Beistand

 

O Du gütiger Herr! Wir sind Diener an Deiner Schwelle, die an Deinem heiligen Tor Obdach nehmen. Wir suchen keine Zuflucht als zu dieser starken Säule und wenden uns nach keinem Port als Deinem sicheren Gewahrsam. Beschütze uns, segne uns, hilf uns; lass uns nur Dein Wohlgefallen lieben, nur Dein Lob anstimmen, nur auf dem Pfad der Wahrheit wandeln, bis wir so reich werden, dass wir alles ausser Dir entbehren können, unsere Gaben aus dem Meer Deiner Wohltätigkeit empfangen und allezeit danach trachten, Deine Sache zu erheben und Deine süssen Düfte nah und fern zu verbreiten, auf dass wir unser Selbst vergessen und, nur mit Dir befasst, alles für wertlos erachten und ganz in Dir aufgehen.

O Du Versorger, o Du Vergeber! Gewähre uns Deine Güte und Gnade, Deine Gaben und Spenden, und gib uns die Kraft, unser Ziel zu erreichen. Du bist der Gewaltige, der Fähige, der Wissende, der Sehende; wahrlich, Du bist der Freigebige, wahrlich, Du bist der Allerbarmer, wahrlich, Du bist der Immervergebende, dem Reue geschuldet wird, der selbst die schwersten Sünden vergibt.

(Abdu’l-Bahá)

 

 

 

 

 

Gebet für die Verstorbenen

 

 

 

O mein Gott! O mein Gott! Wahrlich, Dein Diener, der demütig vor der Majestät Deiner höchsten, göttlichen Gewalt und bescheiden am Tor Deiner Einzigartigkeit steht, hat an Dich und Deine Verse geglaubt. Er hat für Dein Wort gezeugt und war entflammt vom Feuer Deiner Liebe. Tief war er in das Meer Deiner Erkenntnis eingetaucht und angezogen von Deinem Windhauch. Auf Dich hat er sich verlassen, Dir sein Angesicht zugewandt und Dir seine Gebete dargebracht, Deiner Vergebung und Verzeihung gewiss. Nun hat er dieses vergängliche Leben verlassen und sich emporgeschwungen in der Unsterblichkeit Reich, voll Sehnsucht nach der Gnade, Dir zu begegnen.

O Herr, verherrliche seine Stufe, herberge ihn unter dem Thronzelt Deines höchsten Erbarmens, gewähre ihm Einlass in Dein herrliches Paradies und lass ihn immerdar leben in Deinem erhabenen Rosengarten, eingetaucht in die Welt der Mysterien wie in ein Lichtermeer.

Wahrlich, Du bist der Freigebige, der Gewaltige, der Vergebende und der Schenkende.          

Abdu’l-Bahá

 

 

 

 

Das mittlere Pflichtgebet

Täglich morgens, mittags und abends zu sprechen

 

 

Wer zu beten wünscht, wasche seine Hände und spreche beim Waschen:

 

 

Stärke meine Hand, o mein Gott, und lass sie Dein Buch mit solcher Standhaftigkeit ergreifen, dass die Scharen der Welt keine Macht über sie haben.

Schütze sie sodann, damit sie sich nicht mit Dingen befasst, die ihr nicht zustehen.

Du bist wahrlich der Allmächtige, der Allgewaltige.

 

 

Und beim Waschen des Gesichtes spreche er:

 

Dir wende ich mein Angesicht zu, o mein Herr!

Erleuchte es mit dem Licht Deines Antlitzes.

Bewahre es sodann, damit es sich niemanden ausser Dir zuwende.

 

 

Dann erhebe er sich und spreche der Qiblih* zugewandt:

 

Gott bezeugt, dass es keinen Gott gibt ausser Ihm. Sein sind die Reiche der Offenbarung und der Schöpfung. Er hat wahrlich Ihn enthüllt, der der Morgen der Offenbarung ist, der auf dem Sinai redete , durch den der Höchste Horizont erstrahlte und der Lotosbaum sprach, über den hinaus keiner gehen kann, und durch den der Ruf verkündet ward an alle, die im Himmel und auf Erden sind:

„Sehet, der Allbesitzende ist gekommen!

Erde und Himmel, Ruhm und Herrschaft sind Gottes, des Herrn aller Menschen, des Besitzers des Thrones in der Höhe und auf der Erde hienieden!“

 

 

Dann beuge er sich nieder, lasse die Hände auf den Knien ruhen und spreche:

 

Erhaben bist Du über meinen Lobpreis und den Lobpreis jedes anderen ausser mir und über die Beschreibung aller, die im Himmel und auf Erden sind!

 

 

Dann spreche er stehend mit geöffneten Händen, die Handfläche aufwärts gerichtet und dem Gesicht zugewendet:

 

Enttäusche nicht den, o mein Gott, der sich mit flehenden Fingern an den Saum Deiner Barmherzigkeit und Gnade klammert, o Du, der Du von den Barmherzigen der Allbarmherzige bist!

 

 

 

 

 

*Gebetsrichtung nach Bahji, Akka

Dem heiligsten Ort der Baha’i

Dann setze er sich und spreche:

 

Ich bezeuge Deine Einheit und Deine Einzigkeit, dass Du Gott bist und es keinen Gott gibt ausser Dir.

Du hast wahrlich Deine Sache offenbart, Deinen Bund erfüllt und weit das Tor Deiner Gnade aufgetan vor allen, die im Himmel und auf Erden wohnen.

Segen und Friede, Gruss und Herrlichkeit ruhen auf Deinen Geliebten, die Wandel und Wechsel der Welt nicht davon abhalten, sich Dir zuzuwenden, in der Hoffnung, das zu erlangen, was bei Dir ist.

Du bist in Wahrheit der Immervergebende, der Allgütige.

 

 

Wenn jemand statt des langen Verses lieber die Worte sprechen möchte:

 

„Gott bezeugt, dass es keinen Gott gibt als Ihn, den Helfer in Gefahr, den Selbstbestehenden“,

so wird dies genügen. Ebenso wird es genügen, wenn er vorzieht, sitzend die Worte zu sprechen:

 

„Ich bezeuge Deine Einheit und Deine Einzigkeit und dass Du Gott bist und dass es keinen Gott gibt ausser Dir.“

Baha’u’llah

 

"...himmelwärts!"

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