Paul Vautier erzählt aus seiner Kindheit. Die Seite wartet auf Ergänzungen...

"Immer verbunden..."

Paul Vautier erzählt aus seiner Kindheit

 

Adressbuch der Stadt Zürich aus dem Jahr 1954. Paul war da neun Jahre alt.

 

 

Ich bin mitten in der Stadt Zürich aufgewachsen.
Also dort, wo es viele Trams, Autos und überhaupt viel Verkehr gab - und
früher noch mehr als heute, denn die Fussgängerzonen sind eine neuere
Erfindung.

Ein Stadtmensch also, an Lärm gewöhnt. Das stimmt. Jedesmal,
wenn ich aus dem Haus ging, tauchte ich ins Gewimmel und Gelärme der Leute
und des Verkehrs.


Und doch, ob Sie mir glauben oder nicht, meine Kindheitserinnerungen
sind voll von Vogelgezwitscher.

 

In unserem Innenhof gab es nämlich, für die
Leute auf der Geschäftsstrasse unsichtbar, einen riesigen Kastanienbaum.

 

Bäume stehen, wie man hier sehen kann,  auch vor dem Haus. Spatzen und Tauben gibt es zur Genüge!

 


Darin nisteten und zwitscherten Hunderte von Vögeln. Die gurrenden Tauben
besuchten unsere Balkone und Mauersegler zogen ihre rasend schnellen
Schleifen mit ihrem charakteristischen, feinen Tri-tri.

 Mitten im Stadtlärm
hörte ich die Stimme der Natur.

 

 


Das heutige Evangelium sagt, dass niemand Gott je gesehen habe, aber wer
auf den Vater höre, der finde zu Jesus. Wie können wir heute Gottes Stimme hören? Inmitten von so viel Lärm und Geschäft?

Viele versuchen zusätzlich,
die Arbeitsgeräusche mit Radio und CD zu übertönen. Hat da Gottes Stimme
noch eine Chance, vernommen zu werden?
Ich bin nicht so pessimistisch. Wie ich damals den Vögeln lauschen
konnte, so ist es auch heute möglich, trotz Lärm und Stress auf Gott zu
hören. Für die innere Aufmerksamkeit ist es nicht nötig, zuerst Radio und
Fernsehgerät zum Fenster hinauszuwerfen.

Es gibt genug, was uns
nachdenklich machen kann, genug, was uns innerlich bewegt, freudig oder
traurig. Wichtig ist es dann aber, dass wir dabei verweilen. Wir müssen uns
Zeit nehmen und uns mit dem, was uns auffällt, beschäftigen, sei es allein
oder im Gespräch mit anderen.


Viele haben ihre festen Zeiten und Tätigkeiten, die ihnen bei diesem
inneren Hören helfen: ein regelmässiger Spaziergang, das Velofahren, der
Arbeitsweg oder auch eine Tätigkeit, bei der sie Gedanken umsetzen können,
etwa Bügeln oder Blumengiessen. Sich mit etwas innerlich beschäftigen
heisst auch immer unterscheiden: was ist wichtig, was ist nicht wichtig,
was führt zum Guten, was nicht?

Dabei hören wir Gottes Stimme - ob wir das
nun immer gleich merken oder nicht, ist nicht so entscheidend. Mit der Zeit
lernen wir die Stimme Gottes besser kennen und lieben - so wie ich als Kind
im Lärm der Stadt auf das Singen der Vögel achtete und es liebgewann.

 

 

Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, wo das Tanzen etwas

"Besonderes" war:

offiziell durften wir erst nach der Sekundarschule Tanzstunden


nehmen.

 

 

 

 

Es gab einen "riesigen Tanz um den Tanz".

Bei sehr moralischen Leuten war Tanzen nur mit vielen Vorsichtsmassnahmen

erlaubt.

Durfte ich, der


einmal Theologe werden wollte, tanzen?

"Aber nein, das schickt sich dochnicht!

Heute noch erregt es Unglauben und Kopfschütteln, wenn ich sage,


dass ich gerne tanze.

 


Vielleicht liegt das daran, dass ich als ganz kleines Kind sehr gerne

 


frei getanzt habe.

Eine Freundin meiner Schwester, die Ballettunterricht


nahm, spielte eine zeitlang oft mit uns, und daher war Tanzen für uns

 etwas

ganz Normales und Schönes.


 

Freude beim Tanzen, die Freude am Körper spüren -

ich glaube, das gehört


wirklich zu den Geschenken, die Gott uns gegeben hat.

 

Und dies nicht nur in


sorgenlosen Stunden.

"Freut euch und tanzt"!

Dieses Wort Christi begegnet


uns heute in sehr ernstem Zusammenhang.

 

Jene sollen sich freuen und tanzen,


die gehasst und ausgeschlossen werden. Genauso habe

ich den Tanz kürzlich


in Afrika erfahren...

 

 

 Mein Grossvater rauchte furchbar gerne Zigarren.

 


Das konnte meine Grossmutter eigentlich nicht ausstehen.

Aber - sie hatte es auf die Asche abgesehen. Das war ihr bevorzugtes

Silberputzmittel.

Ein wenig feine Asche von der Zigarre, ein feuchter Kork, ein Lappen -

und schon glänzten ihre alten Silberleuchter wieder. Ganz einfach, nicht?

Es kostet wenig, verpestet nicht die Luft und ist nicht so gefährlich wie die

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 heutigen chemischen Superlösungen. 

Um es als Symbol zu nehmen: möchten Sie das nicht auch ausprobieren?

Mit etwas Asche Ihren "Heiligenschein" in der Fastenzeit wieder zum Glänzen zu bringen.

 

Granny von Pater Paul

 

 Als ich noch ein Kind war, kam in einer

 


Silvesternacht jemand zu Besuch und brachte alles mit, was fürs


"Bleigiessen" nötig war. Vielleicht kennen Sie diesen Neujahrsbrauch:

in einem Löffel wird sehr leicht schmelzbares Blei über einer Kerze flüssig


gemacht und dann in ein Becken kalten Wassers geschüttet. Dort erstarrt es


zu bizarren Formen, aus denen die Teilnehmer zu entdecken versuchen, was im


Neuen Jahr auf sie zukommt.


Nur ein einziges Mal war ich bei diesem Brauch dabei. Obwohl ich nicht


an Wahrsagerei glaube - eher daran, dass wir unsere Wünsche, Pläne und


Berfürchtungen in die lustigen Metallgebilde hineinprojizieren - kommt er


mir wieder in den Sinn. Vielleicht erklärt sich die Faszination an diesem


Brauch dadurch, dass der Vorgang urtümliche Symbole in sich birgt, die uns

 


recht gut auf das Neue Jahr einstimmen können...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 "Ich weiss nicht, wer du bist... aber du riechst


so gut..." So soll ich als Dreijähriger eine Freundin meiner Eltern be-

 


grüsst haben, die sich bei ihrem Abschied noch den kleinen Bub im Bett an-


schauen wollte. Wir Menschen orientieren uns zwar hauptsächlich mit den Au-


gen und machen viele Worte - aber wir reagieren doch viel mehr auf Gerüche,


als wir es wahrhaben wollen. Jedes Warenhaus hat beim Entrée die Parfümab-


teilung. Die Marroni und Pommesfrites auf der Strasse brauchen keine Rekla-


me. Und auf der anderen Seite gibt es kaum etwas Wirksameres, um Leute zu


vertreiben, als eine Stinkbombe. Wir sagen nicht ohne Grund: "Ich kann ihn

 


(sie) nicht riechen!" ...

 

 

Als ich noch ein Kind war, spielten wir gerne Kasperlitheater. Wir hatten

 wunderschöne Figuren, darunter, wie es sich damals gehörte, das böse

 Krokodil. Es

 war aus Holz geschnitzt und es tat mir wirklich weh, wenn meine Finger

 zwischen

 seine Holzzähne kamen. Zum klassischen Kasperlitheater gehören eben nicht nur

 die

 schönen und lustigen Figuren, sondern auch jene, die das Böse und die Gefahr

 repräsentieren: Der Teufel, die Hexe und das Krokodil. Nur dann ist die

 Einübung in

 die Realität, die wir als Kinder im Spiel üben, echt genug.

 

 

  

 

Ich bin an einer Bahnhofstrasse aufgewachsen.

Als kleiner Knirps verbrachte ich viele Stunden auf dem Bahnhof.

Auch heute noch hat ein Bahnhof für mich etwas Faszinierendes.

 

Feuerwerke faszinieren mich. Als kleiner Junge
hatte ich Gelegenheit, das traditionelle August-Feuerwerk in Lugano zu
sehen. Eine Stunde lang war die Welt wie verwandelt. Die Nacht wurde
erleuchtet durch eine unglaubliche Farbenpracht. Jedes Jahr neue Effekte...
Verglichen mit dem normalen Alltag war es wie ein Eintauchen in ein
Wunderland.
Aber eben - solch ein Spektakel bleibt ein künstliches Märchenland und
die Herrlichkeit währt nur kurze Zeit. Einerseits ist es schön, dass wir
Zeit und Musse haben, so ein Schauspiel produzieren und geniessen zu können
- anderseits müssen wir auch realistisch genug sein: es ist Luxus, eine
Sonderveranstaltung. Das normale Leben ist kein Feuerwerk und folgt anderen
Gesetzen.

 

        

Als Kind interessierte ich mich für die Technik, für die Signalanlagen und die

 verschiedenen Lokomotiven.

 

       

 

Heute achte ich auf ganz anderes:

Mich fasziniert die Vielfalt der Reisenden, die vielen Leute, jung und alt,

gross und klein. Da kommen Ausländer mit allerhand Gepäck von weit her,

dort springt ein Lehrling auf den letzten Zug und zuweilen kommen

die "panierten Uhus", unsere Soldaten in Kampfanzug, in lauten Gruppen daher.

Ich achte aber auch auf mich selber: Wie schnell habe ich jemanden eingeteilt!

Nach welchen Kriterien sage ich mir: Das ist ein Ausländer, das ist ein

 Schweizer?

 Da fällt mir jemand sympathisch auf, dort stösst mich jemand ab.

Die bunten Frisuren erinnern mich an die Auseinandersetzungen in der eigenen

 Jugend, wie lang die Haare sein durften.

Wenn die Passagiere eines ganzen Zuges an mir vorbei strömen, relativiert das

 das

 Äussere, auf das ich zunächst reagiere. Da sind vielleicht zwanzig Leute in

 schwarzen Jeans an mir vorbeigegangen - und doch, wie verschieden sind sie!

Brunnen beim Eingang in die Bahnhofstrasse

 Da

 kommen zwei sympathisch Verliebte, dort eine Gruppe, bei denen die schwarzen

 Jeans ebenso zur Uniform gehören wie die von Brillantine triefenden

 Haarschöpfe,

 dort kommt ein sportlicher Vater vom Ausflug und trägt seinen dreijährigen

 Filius

 auf den Schultern. Alles "Schwarze-Jeans-Leute". Ich selber trage solche... 

 

 Mein Vater ist in Tokio geboren, meine Grossmutter


war Engländerin. Wir konnten in der Nazizeit Juden helfen, aus Deutschland

 

 

 
herauszukommen. Die föderative Verfassung, die Neutralität und das Rote

 


Kreuz gehörten für mich immer zum Kern dessen, was ich mir unter "Schweiz"


vorstellte: ein kleines Land, bodenständig, aber doch offen und fähig,


verschiedene Sprachen und Kulturen zu vereinigen. Offenheit gegenüber


Ausländern war für mich eine schweizerische Selbstverständlichkeit.


Die Zeiten ändern sich. Ich war selber lange im Ausland und dort

 


"Ausländer", habe gespürt, was es heisst, fremd zu sein. Die Zeiten waren

 


schon vorbei, in denen man als Schweizer einfach akzeptiert wurde. Zuviel


Geld gibt es bei uns, zuwenig Entwicklungshilfe, zuviele Nähe zu den


Grosskonzernen. Ich kam als priviligierter Weisser und es war nicht leicht

,
nicht hochnäsig und besserwissend, oberflächlich und verachtend zu wirken.


Ich war eben oft ein "böser" Ausländer.

 

 
Leicht sagen wir: das Fremde macht Angst. Meine Beobachtung ist aber:


das ist nicht immer so. Wenn es den Menschen gut geht und sie sich sicher

 


fühlen, dann ist das Fremde interessant... 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vor vielen Jahren war ich mit Kollegen in einer längeren Ausbildungszeit. Da

 brachte

 uns jemand eines jener Riesen-Puzzles mit etwa 6000 Teilchen.

 Zusammenzusetzen

 war eine Landschaft mit Blockhaus, im Hintergrund Wald und ein wunderschöner

 Himmel mit Wolken. Tja, dieser verflixte Himmel! Diese Wolken! Anderthalb

 Wochen

 Mittagszeit haben wir dazu gebraucht, den Himmel zusammenzusetzen.

Diese Erfahrung kam mir in den Sinn, als ich das Evangelium las. Es heisst dort

 von

 Jesus: "Er öffnete ihnen die Augen für das Verständnis der Schriften."  

 

 

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Als Kind habe ich gern kleine Dinge gebastelt. Am

einfachsten ging es mit Papier, Schere und Leim. Das hatten wir zu Hause

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 (Das Märchentram gab es damals schon. Es fuhr durch die Bahnhofstrasse...Genau so wie heute!)

 

 

... eine kleine, aber für mich eindrückliche Beobachtung, die mir schon als Kind grossen Eindruck machte. Mein

 Grossvater sammelte japanische Kunst, und wir hatten ein schönes Kästchen mit japanischen Nippsachen. Eines der

 kostbarsten Stücke lag in einem kleinen Sack aus Seidenbrokat, dessen Kordel mit einem Metallknopf von weniger

 als 1 cm Grösse zusammengebunden war. Dieser winzige Metallknopf war nun verziert mit einer

 Miniaturdarstellung einer Brücke und eines Pfirsichbaums:

Schönheit und Kultur auf kleinstem Raum!

 

In Japan hatte man von je her wenig Platz und verschönerte daher die Alltagsgegenstände.

 

 

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Als ich kürzlich meinen Hausarzt konsultieren musste, begrüsste mich eine

freundliche Assistentin. Nach kurzer Zeit bat sich mich ins

Konsultationszimmer. Als

der Arzt erschien, gab er mir freundlich die Hand. Er hat den Ruf, den

 Patienten

genügend Zeit zu widmen, und so war es auch. Mein Fall war nicht so einfach.

 Nach

 einiger Zeit bat mich der Herr Doktor, ins praxisinterne Labor zu gehen und

 mir

 dort Blut nehmen zu lassen. Dieselbe Assistentin, die mich anfangs so

 freundlich

 begrüsste, begann, sich Handschuhe anzuziehen und allerhand Gerätschaften

 auszupacken, die bei empfindlichen Personen Schrecken auslösen können. Als

 Kind

 hatte ich fürchterlich Angst vor diesen blutigen Prozeduren. Jetzt, als

 Erwachsener,

 kann ich dem ruhig zusehen, wie mir die Assistentin in den Arm sticht - wir

 spassten

 noch etwas über Vampire und so weiter. ..

 

 

Bahnhofstrasse Zürich bei Schnee

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Immer wenn ich etwas über Dankbarkeit höre oder lese, erinnere ich mich an meine Jugendzeit. Auch meine Eltern und Grosseltern erzogen mich zum "Bitte!"- und "Danke!"-Sagen. Ich sah zwar ein, dass richtiges Danken zu unserer Kultur gehört - aber manchmal ging es mir schon auf die Nerven, wenn ich schon wieder einen Dankbrief schreiben sollte oder mich der Tante Julia besonders erkenntlich zeigen musste, oder wenn jemand meinte, er müsste mich zum zehnten Mal fragen, ob ich den Neujahrsgruss (das gab es damals noch) beantwortet hätte. 

Damals und heute, so denke ich, reagieren Jugendliche negativ auf erzwungene Dankbarkeit. Jene Verwandten und Freunde, die sehr - für unsern Geschmack zu sehr - auf diese Förmlichkeiten achteten, waren bei uns bald unten durch.

 

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Als ich von der Universität in die Praxis kam, traf es mich,

Kaplan auf dem Land zu sein.

Auf den ersten Blick waren für mich, einen Zürcher von der Bahnhofstrasse, die

 Leute auf dem Land sehr fromme Leute.

 

            

 Mit der Zeit merkte ich dann, dass ich überall, in Stadt und Land,

 unterscheiden

 musste zwischen dem, was nur religiös zu sein scheint (und vielleicht blosser

 erstarrter Brauch ist), und dem, was wirklich religiös ist (aber vielleicht für die

 Frommen ganz weltlich scheint).

Besonders fiel mir dies bei Redeweisen und Verhaltensweise auf, die für mich

 zunächst den Anschein von Aberglauben machten.

Da gab es hier tiefe Verbundenheit mit Gott und dort nur irrationales Reden

und Tun,

 das seine Kraft nicht im Glauben holte, sondern in Urkräften unserer Seele, in

 unsern Ängsten und egoistischen Bedürfnissen...

 

Aus dem Zürcher Telefonbuch aus dem Jahr 1959

 

Bleicherweg 41, Wohnhaus von Kunstmaler Hans Vautier

 

 

  

In unserer Verwandtschaft, in der wir viele Maler zählen, gab es einen Onkel, bei

 dem

 ich kennen gelernt habe, was „unwiderstehlicher Geist" ist.

 

Er war ein uneheliches

 

Kind und wusste nichts von seinem Vater. Er wuchs auf und wurde Bauzeichner,

 fühlte

 

 sich aber gar nicht wohl in diesem Beruf. Als er einmal eine Wirtschaft in der Nähe

 seiner Heimat besuchte, sagte einer der Stammgäste: „Der sieht ja aus wie der

 Maler

Otto!" Mein Onkel hörte das und ging der Sache nach. Das Ende der Geschichte: Er

 fand heraus, dass er Sohn jenes Malers war, hängte seinen Beruf an den Nagel und

 wurde Künstler. In seinem Atelier in Zürich hat er mir noch die Anfänge des

Ölmalens beigebracht.

 

Hausglocke am 03.07.09

Hier lernte Paul (wahrscheinlich, vielleicht war es auch ein anderer Onkel! ) bei seinem Onkel Hans das Malen auf Öl.

 

Der Geist des Malers sass ihm so tief in den Knochen, dass er sich

gegen

 

 den angelernten Beruf auflehnte und nicht ruhte, bis er wusste, wer er war, und

 danach sein Leben einrichtete.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"...himmelwärts!"

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