Stephanie Häussler, die Patin von Pater Paul

"Immer verbunden..."

 Stephanie Häussler, die Patin von Pater Paul

 

Schwester Marti aus Quarten erzählt:

"Als Frau Häussler an einer Tagung in Quarten war, kam der junge Theologe Pater Paul Vautier vorbei. "Das ist aber schön, dass sie die alte Frau Häussler besuchen!" meinte Schwester Marti. "Das ist doch klar", gab Pater Paul zur Antwort, "sie ist doch meine Mutter!"

 

 Simon, Stephanie, Maya, Paul 

 

 

 

 

Aus

"Maria, die Erzieherin"

von Pater Dr. theol. Paul Vautier

...dass sich der Mensch an Zweitursachen bindet, entspricht der Intention Gottes. Ich darf und soll mich also an die Geschöpfe binden. Weiter ist mit diesem Kernsatz gesagt, dass die Bindung dann schief wird, wenn ich das Geschöpf von Gott trenne. Wenn ich das Geschöpf isoliert oder als Endpunkt betrachte und die theologische Perspektive, die mit dem ersten Satz ausgesprochen ist, ablehne, entspreche ich nicht mehr der Intension Gottes. Weil in dieser Ablehnung der organische Zusammenhang mit Got unterbrochen wird, nennt Pater Kentenich eine solche defiziente Übertragung "mechanisch". "Organisch" bleibt die Übertragung dann, wenn ich die Geschöpfe in ihrer Teilhabe an Gottes Vollkommenheiten und Rechten sehe, also transparent auf Gott hin, als "Stellvertreter" Gottes. Gott liebt den Menschen durch die Geschöpfe und möchte in ihnen geliebt werden. Das Wissen um diese Transparenz der Geschöpfe auf Gott hin braucht aber für P.K. nicht im Vordergrund zu stehen und muss nicht immer bewusst sein; die Liebe zum Geschöpf ist kein blosses Mittel zur Gottesliebe, sondern hat seine Eigenständigkeit. Das Bewusstsein, im Geschöpf auch Gott zu lieben, sollte im Normalfall mindestens virtuell vorhanden sein.

 

 

 

 

 

Stephanie Häussler rechts mit Frau Höltschi, die gar nicht gut auf die Schönstätter zu sprechen war!

(Bild erhalten von Cecilia Höltschi aus Rom, Frau von Schönstatt!)

 

 

 

"...himmelwärts!"

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